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Cloud Atlas – Meine Analyse

Ein brillianter Film über das Menschsein *Punkt*

Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte nicht weiter lesen. Im Film werden viele Konflikte aufgezeigt. Der Urkonflikt des Menschen ist die Gefangenschaft zwischen Gutem und Eigennützigem, hier stilisiert als Liebe und Gier bzw. Hingabe und Selbsterhaltung. Aus dieser Zwickmühle kann kein Mensch entfliehen und er hat immer diesen kleinen Teufel auf der Schulter sitzen. Wie, wie oft und ob er auf ihn hört, bestimmt das weitere Leben.

Das Leben an sich … ein Mensch hat keinen eingebauten Plan. Ein Mensch ist nicht für einfache Arbeit geboren und auch nicht für das Hinnehmen von Tatsachen. Ein Mensch weiß erst, wer er selbst ist, wenn er Wissen erlangt.

Knowledge is a mirror. I was finally able to see what I was. And what I could be. — Sonmi-451

Wissen befreit den Menschen und Wissen macht uns zu selbstständig denkenden, mündigen Menschen. Wer kein Wissen erlangt und keines erlangen will, ist dazu verdammt, Sklave zu sein. Wer reich an Wissen ist, kann im Geiste nie versklavt werden. Wir wissen erst was wir sein können, wenn wir Wissen erlangen.

I’ve seen too much of the world. I’m no good slave. — Autua

Der Mensch ist keine einzelnes Individuum. Wir sind alle Teil unserer Umgebung, der Menschen um uns. Wir haben alle die Verantwortung für diese Menschen und dürfen uns ihr nicht entziehen. Nur wer sich selbst erkannt hat, kann andere erkennen. Wer sich selbst erkannt hat und weiß wie er Dinge verbessern kann muss diese Chance nutzen. Es gibt keine natürliche Ordnung die uns davon abhalten kann. Kein Wissen, das uns Böses tun lassen muss.

Our lives are not our own. From womb to tomb we are bound to others. Past and present. And by each crime and every kindness we birth our future. — Sonmi-451

Freie Bildung, Freie Menschen -> Tolle Zukunft!

LG Toni 😉